Frauenforum im Kreis Unna e.V. Frauenforum im Kreis Unna e.V.

16.11.2006 Pressemitteilung:

Ein gemeinsames Dach für alle Angebote und Einrichtungen - Neues Konzept des Frauenforums

Seit der Vereinsgründung 1986 hat das Frauenforum sein Angebot dem Bedarf und den Zielgruppen entsprechend auf seine heute fünf Einrichtungen mit einer Geschäftsstelle ausgebaut. Die Einrichtungen sind im Kreis Unna an drei verschiedenen Standorten angesiedelt. Geschäftsführerin Birgit Unger: "Zuviel Zeit und Kraft müssen in Telefonate und Autofahrten investiert werden, die besser in die Arbeit für Frauen und ihre Kinder eingesetzt werden sollte. Die großen Vorteile der Arbeit verschiedener Einrichtungen unter einem Trägerdach sollen nun auch unter einem tatsächlichen gemeinsamen Dach zusammengeführt werden."

Vorstand und Geschäftsführung haben bereits erste Gespräche mit dem Kreissozialdezernat und dem Geschäftsführer der UKBS geführt. Dazu Vorstandsmitglied Lisa Wetter: "Nur mit Hilfe eines Investors und zukünftigen Vermieters sowie Unterstützung von Kreisverwaltung und Kreispolitik werden wir es schaffen, ein solches Konzept zu realisieren. Auch in unserem Beirat wurde das Vorhaben bereits im August vorgestellt sowie ein Raum- und Größenprogramm abgesegnet."

Neue räumliche Möglichkeiten sollen auch Platz schaffen, um ein neues Angebotskonzept des Frauenforums langfristig umzusetzen. Seit Januar diesen Jahres ist das Frauenhaus beteiligt am Kooperationsprojekt "ProFridA". Hier werden Frauen qualifiziert, die häusliche Gewalt erfahren und sich für einen Weg in den Arbeitsmarkt und ihre eigene Unabhängigkeit und Selbständigkeit entschieden haben. Sehr erfolgreich durchliefen 10 Teilnehmerinnen eine viermonatige Basisqualifizierung, gefolgt von derzeit zwei verschiedenen Fachqualifizierungen. "Aktuell überarbeiten wir auf der Basis unserer "Arbeitserfahrungen" das Konzept. Wir wollen nach Abschluss der Modellphase eine weitere Gruppe über Qualifizierungsangebote auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt fördern. Dazu benötigen wir langfristig ein anderes Raumangebot als wir es derzeit selbst im Modellprojekt vorhalten können" erläutert Birgit Unger.

Als nächsten Schritt wünscht sich der Vorstand ein Gespräch mit den Verantwortlichen im Aufsichtsrat der UKBS, um Konzept und Raumprogramm vorzustellen. Lisa Wetter: "Ein Anschreiben dazu ist an den Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Heinz Steffen, gegangen. Mit der Einbindung möglichst aller auch politisch Verantwortlichen erhoffen wir uns ein Höchstmaß an Unterstützung für unser nicht ganz leichtes Vorhaben.“


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