Frauenforum im Kreis Unna e.V. Frauenforum im Kreis Unna e.V.

15.03.2017 Stadtspiegel Unna

Zu einem Straßenspaziergang im Dunklen hatte die Frauen- und Mädchenberatungsstelle Unna eingeladen.

Das Licht, das von den Straßenlampen auf den Geh- und Radweg entlang der Friedrich-Ebert-Straße in Unna trifft, ist an vielen Stellen recht spärlich. das stellten die Teilnehmer eines Abendspaziergangs fest. Foto: Kamm

Unbehagen im Dunkeln

Beim Abendspaziergang wurden besondere Räume inspiziert

Zu einem Straßenspaziergang im Dunklen hatte die Frauen- und Mädchenberatungsstelle Unna eingeladen.

Von Eberhard Kamm

Unna. Politiker der einzelnen Fraktionen der Stadt Unna, Kriminaloberkommissarin Petra Landwehr vom Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der Kreispolizeibehörde Unna sowie Vertreter des Bauamts nahmen den Weg vom Rathaus über die Friedrich-Ebert-Straße im Dunklen auf sich, um sich einen Eindruck von der Straße zu machen.

Deutlich wurde bei der Begehung, dass die Beleuchtung auf der Friedrich-Ebert-Straße eindeutig auf die Straße ausgelegt ist. An vielen Stellen ist das Licht, das noch auf den Geh- und Radwegtrifft, recht spärlich. Da kann es einem im Dunklen doch schon recht mulmig werden. Davon sind bestimmt nicht nur Mädchen und Frauen betroffen, auch ältere Menschen beklagen hier ein mangelndes Sicherheitsgefühl.

Handlungsbedarf wurde deutlich

Bei der Begehung der Straße war es ein heller Abend, der Mond schien und die Bäume auf der Friedrich-Ebert-Straße sind derzeit noch kahl. Sobald die Bäume Blätter tragen, wird noch wesentlich weniger Licht auf die Geh- und Radwege fallen, da viele Laternen direkt in die Bäume ragen. Besonders in Höhe des Amtsgerichtes ist es sehr dunkel, da dort der Abstand des Fuß- und Radweges zu den Laternen besonders groß ist. Hier, so waren sich viele Teilnehmer des Straßenspaziergangs einig, besteht Handlungsbedarf.

Anne Reichert vom Frauenforum bittet die Bürger der Stadt, weitere ihnen bekannte „Angsträume“ und andere Stellen in Unna, die einem bei Dunkelheit kein Sicherheitsgefühl vermitteln, zu melden. Die Kontaktdaten kann man der Internetseite des Frauenforums entnehmen (www.frauenforum-unna.de).

Einen weiteren Tipp gab Kriminalkommissarin Petra Landwehr: Die App WayGuard fürs Handy, die kostenlos von einer Versicherung in Kooperation mit der Polizei NRW entwickelt wurde. Diese sinnvolle App gibt nicht nur ein sicheres Gefühl, wenn man alleine unterwegs ist, mit ihr kann man im Notfall genau geortet werden und die Polizei oder Rettungsdienste sind im Bedarfsfall schnell zur Stelle.


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